Als CTO des Bundeskriminalamts (BKA) gestalte ich die digitale Zukunft der Polizeiarbeit in Deutschland. Ich mache komplexe IT-Themen leicht verständlich und unterstütze Führungskräfte bei klaren Entscheidungen rund um vertrauensvolle Künstliche Intelligenz, souveräne Cloud und Cyber-Sicherheit. Mein Fokus: Lösungen, die Ermittlerinnen und Ermittler im Alltag wirklich entlasten. So entstehen Systeme, die Vertrauen stärken und Entscheidungen sicherer machen.
Ich liebe klare Worte. Denn bei digitalen Veränderungsprozessen geht es schnell um Hype, Angst oder große Versprechen. In der Praxis braucht es etwas anderes: ruhige Einordnung, gute Fragen und verlässliche Kriterien.
Meine Begeisterung für digitale Technologien begann vor über 30 Jahren – mit bernsteinfarbenen Monitoren und Multiplan. Schon damals hat mich fasziniert, wie Technik Arbeitsabläufe verändern kann. Später habe ich mich parallel zum Polizeidienst weiter spezialisiert, unter anderem als Microsoft Solution Developer und Microsoft Certified Trainer. Die frühen Jahre in Cybercrime und forensischer Analyse haben mich geprägt - und diese Neugier treibt mich bis heute an.
Vom Polizeiwachtmeister zum Ersten Direktor beim Bundeskriminalamt. In über 25 Jahren in verschiedenen IT-Management-Rollen bei der Landespolizei NRW und dem Bundeskriminalamt konnte ich große Einheiten führen und Veränderungsprozesse begleiten. Besonders wichtig ist mir dabei Zusammenarbeit: mit starken Kolleginnen und Kollegen, mit Softwarelieferanten, aber auch mit externen Beratungs- und Analyseexpertinnen. Gute digitale Lösungen entstehen selten allein - sondern im Team.
Eine zweite unabhängige Meinung hilft immer. Am besten von Leuten, die Erfahrung in vergleichbaren Positionen gesammelt haben.
Es gibt viel Meinung, viel Marketing und viele Schlagworte. Aber es fehlt oft an Orientierung, die in der Realität funktioniert. Hier geht es nicht um perfekte PowerPoint-Sätze. Sondern um die Fragen, die auf dem Tisch liegen, wenn man Verantwortung trägt.
Auf meinem Blog schreibe ich regelmäßig über folgende Schwerpunkte:
Technologie verändert, wie Organisationen arbeiten, entscheiden und Talente entwickeln. Heute ist es KI, morgen die nächste Disruption. Ich zeige, wie Führungskräfte neue Technologien realistisch bewerten, Prozesse und Personalentwicklung aktiv gestalten und dabei die Souveränität ihrer Organisation bewahren - mit konkreten Prüffragen für die Praxis.
Ich interessiere mich stark dafür, wie Organisationen Optionen behalten: bei Plattformen, Daten, Abhängigkeiten und Lieferketten. Es geht darum, nicht festzuhängen - sondern handlungsfähig zu bleiben. Wechselmöglichkeiten und bei Verhandlungen auch mal vom Tisch aufstehen zu können.
Nicht jeder Trend verdient Begeisterung. Ich prüfe, was hinter den Schlagworten steckt, wo die Diagnose zu kurz greift und welche unbequemen Fragen niemand stellt. Freundlich im Ton, hartnäckig in der Sache.
Wer über KI-Risiken entscheiden will, muss KI benutzt haben. Deshalb baue ich bewusst eigene Workflows — mit Skills, Regeln und Automatisierungen. Nicht alles davon ist digital souverän. Genau das ist der Punkt: Nur wer ausprobiert, kann Chancen und Grenzen realistisch einschätzen. Ich teile diese Erfahrungen hier — als Orientierung für Führungskräfte, die lieber selbst urteilen als Berater-Folien nachsprechen.
Ausprobieren. Schrittweise verbessern. Sinnvolle Tätigkeiten an die KI delegieren. Gemeinsam lernen. Den Abstand zwischen Idee und Umsetzung verkürzen.
Jeden Monat: Die wichtigsten Themen auf den Punkt gebracht
Die Zweite Meinung — einmal im Monat
Einmal im Monat ordne ich ein, was bei Digitaler Führung und KI wirklich zählt — und was Sie getrost ignorieren können. Kein Hype, keine Buzzwords. Nur das, was auf Ihrem Schreibtisch einen Unterschied macht.
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